{"id":574,"date":"2015-09-30T06:55:15","date_gmt":"2015-09-30T06:55:15","guid":{"rendered":"http:\/\/felds.de\/?p=574"},"modified":"2020-07-30T16:58:46","modified_gmt":"2020-07-30T16:58:46","slug":"logbucheintrag-20150928-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/felds.de\/?p=574","title":{"rendered":"Logbucheintrag 2015,0928"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mission<\/strong>: Gestrandet<br \/>\n<strong>Etappe<\/strong>: Umweg \u00fcber Erebor<br \/>\n<strong>Ziel<\/strong>: Dem Bora trotzen<\/p>\n<p>Heute fahren wir weiter in s\u00fcdliche Richtung. Einen letzten Stopp in Slowenien haben wir eingeplant: Die Skocjan H\u00f6hlen. Der Fluss Reka hat dieses riesige H\u00f6hlensystem vor 250 000 Jahren gebildet. Ein unterirdischer Canoyn liefert den Beweis.<br \/>\nDas wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir schliessen uns einer F\u00fchrung an. ca 3 km liegen vor uns, davon 2km unterirdisch.<\/p>\n<p>Riesige Kalkgebilde t\u00fcrmen sich auf und h\u00e4ngen von der Decke. In der Halle der Stille erfahren wir wie still die Stille wirklich sein kann. Ein bisschen G\u00e4nsehaut hab ich da schon, soooo sch\u00f6n still!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/felds.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/image-e1443596066193.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-575\" src=\"http:\/\/felds.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/image-e1443596066193-300x225.jpg\" alt=\"image\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/felds.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/image-e1443596066193-300x225.jpg 300w, https:\/\/felds.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/image-e1443596066193-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/felds.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/image-e1443596066193-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Immer tiefer in den Berg hinein beschleicht mich das Gef\u00fchl im Berg Erebor zu sein. Vielleicht lauert nach der n\u00e4chsten Ecke schon der Drache Smaug. Alte Wege und provisorische Stufen untermauern den Eindruck.<\/p>\n<p>Wir passieren \u00fcber eine Eisenbr\u00fccke ca. 80m \u00fcber der Reka den Canyon. Der Fluss d\u00fcmpelt so vor sich hin. Man h\u00f6rt in rauschen. Vereinzelte Markierungen zeigen wie hoch der Fl\u00fcss gestiegen ist &#8211; \u00fcber 100m in den 60iger Jahren. Wenn man kein Rauschen vom Fluss h\u00f6rt, sollte man lieber die Beine in die Hand nehmen und rennen &#8211; denn dann ist der ganze Canyon \u00fcberflutet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/felds.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/image1-e1443596032655.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-576\" src=\"http:\/\/felds.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/image1-e1443596032655-225x300.jpg\" alt=\"image\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/felds.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/image1-e1443596032655-225x300.jpg 225w, https:\/\/felds.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/image1-e1443596032655-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Letztes Jahr im November musste die H\u00f6hle f\u00fcr mehrere Tage schliessen, wg. der \u00dcberschwemmung einiger Touristenpfade.<\/p>\n<p>Wir fahren weiter, der Sonne entgegen.<\/p>\n<p>Dabei ist der Bora ein st\u00e4ndiger Begleiter. Der Sind weht zur Zeit mit \u00fcber 40km\/h und hindert uns an der \u00dcberfahrt nach Krk.<\/p>\n<p>Der Bora ist ein trockener, kalter und b\u00f6iger Fallwind zwischen Triest der kroatischen Adriak\u00fcste. Winde vom Bora-Typ geh\u00f6ren mit ihrer H\u00e4ufigkeit und ihren hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten, vor allem zwischen Triest und der Nordwest-K\u00fcste Kroatiens sowie in Teilen S\u00fcddalmatiens und Montenegros, zu den st\u00e4rksten der Welt. Spitzengeschwindigkeiten einzelner B\u00f6en erreichen hier Werte von bis zu 250 km\/h.<\/p>\n<p>Wir bleiben die n\u00e4chsten 2 Tage auf einem Campingplatz &#8211; vielleicht beruhigt sich der Bora.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mission: Gestrandet Etappe: Umweg \u00fcber Erebor Ziel: Dem Bora trotzen Heute fahren wir weiter in s\u00fcdliche Richtung. Einen letzten Stopp in Slowenien haben wir eingeplant: Die Skocjan H\u00f6hlen. 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